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Diana und Sebastian Frank
Diana und Sebastian Frank

Vorbilder

So ist er glücklicher.

Diana & Sebastian Frank
Fachinformatiker

„Der Sebastian, der wollte nach der 10. Klasse das Gymnasium verlassen. Da hab ich schon erst mal geschluckt“, sagt Mutter Diana nachdenklich. „Und ja, wir waren zuerst nicht damit einverstanden. Aber er hat uns überzeugt, dass das für ihn persönlich genau richtig ist.“

Sebastian entdeckt früh, wofür er brennt und was seine Leidenschaft ist. Sein Hobby sind Computer, er schreibt selbst an Programmen. Und will das auch beruflich machen. Für die Ausbildung zum Fachinformatiker braucht er kein Abitur und will deshalb keine Zeit verschwenden. Irgendwann liest er in der Zeitung von einem Workshop bei einer Firma für Automatisierungstechnik. Er bewirbt sich und merkt schnell: „Das gefällt mir, das ist genau das, was ich machen will.“

Spätestens als er mit seiner Ausbildung anfängt, merkt Diana, dass es eine gute Entscheidung war nachzugeben. Sie ist sich sicher: „Wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann, ist das das Beste, dann geht man ja auch lieber zur Arbeit und lernt sogar gern. Ohne dass man dazu angetrieben werden muss.“

Mittlerweile ist er im zweiten Lehrjahr. Seine Firma kümmert sich gut um ihn, er nimmt an internen Schulungen teil, stillt seinen Wissensdurst. Und gibt sein Wissen auch schon selbst an Praktikanten weiter. Es läuft gut, ganz zu Dianas Zufriedenheit.

„Natürlich bin ich stolz. Weil ich merk’: Der Sebastian ist selbstbewusster geworden. Gerade dadurch, dass er den Beruf selber ausgesucht hat und wir nachgegeben haben. Der steht jetzt dahinter, mit seiner ganzen Motivation. Und die Entscheidung für die Ausbildung war richtig.“ Kurz sagt sie nichts und überlegt. „Er ist jetzt glücklicher.“