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Gerhard & Markus Hentschel
Gerhard & Markus Hentschel

Vorbilder

Praxis aus Leidenschaft.

Gerhard & Markus Hentschel
Industriemechaniker

Die Bastel-Leidenschaft hat Markus von seinem Vater Gerhard. Zusammen wollten sie einen Quadrocopter bauen, einen kleinen ferngesteuerten Hubschrauber mit vier Propellern. „Das ist nicht so einfach, da muss man schon schauen, dass mechanisch und elektrisch alles passt“, sagt Gerhard.

Nicht nur dabei hat er seinem Sohn geholfen, auch bei der Berufswahl stand er ihm zur Seite. Gemeinsam waren sie beim Tag der offenen Tür in Firmen, bei denen Markus seinen Traumjob suchen wollte. Gefunden hat er ihn aber über ein Praktikum. In einer Firma aus dem Luftfahrtbereich durfte er eine Woche lang mitarbeiten. Der Betrieb überzeugte ihn und er seine zukünftigen Kollegen. Vor allem mit seinen praktischen Fähigkeiten, die er sich zuhause selbst angeeignet hat. Prompt wurde er eingestellt und startet bald in seine Ausbildung.

Für Markus wird sich in nächster Zeit viel verändern – aber natürlich nicht alles. Er ist gerade sechzehn und will erst mal nicht ausziehen. Sein Vater Gerhard ist aber jetzt schon beruhigt. „Der Beruf ist relativ gut bezahlt. Er könnte sich wahrscheinlich jetzt schon eine eigene Wohnung leisten. Aber erst mal wohnt er noch daheim. Von uns aus ist er ja in einer Viertelstunde bei der Arbeit.“

Gerhard freut sich, dass sein Sohn schon weiß, was er will, obwohl er noch sehr jung ist. „Das hat sicherlich auch was mit der Ausbildung zu tun. Am Gymnasium wissen viele in dem Alter noch nicht, was sie machen wollen. Und falls er dann nach seiner Ausbildung studieren will, weiß er auch schon ganz genau, worauf er sich einlässt. Und wofür er das alles macht.“